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Archiv für den 12. August 2007

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Einsortiert unter (Allgemein) von traduction.allemand am 12.08.2007

Das wäre zu früh gefreut, hatte mich mein Gastgeber aus Forst am Begegnungstag gewarnt, als ich ihm von meiner Idee erzählte, auf ein Boot der Wasserschutzpolizei zu steigen, um bequem die Oder ein Stück herunter zu fahren. Sonntags ist der Chef nicht da, um darüber zu entscheiden. Nun gut. Und die anderen Boote, von Eisenhüttenstadt kommend, fahren im Moment nicht, wie ich am Telefon erfahre: die Oder steht zu niedrig. Ok… tja dann eben auch die nächsten 30 km Radfahrt!

Das ist DIE Gelegenheit, die Karten der Arbeitsinitiative Letschin e.V. einzuweihen, die Peter, ein Frankfurter, der am Begegnungstag dabei war, mir netterweise überlassen hat… so tut es mir nicht so sehr um meine eigene Karte leid, die ich neulich irgendwo verloren habe… Apropos Karte: es gibt wirklich nur wenige Karten von der Grenze, auf denen auch praktische Infos zu beiden Seiten der Oder zu finden sind… dies nur ein kleiner Hinweis für diejenigen, die die Zeit aufbringen können, diesem chauvinistischen Ungleichgewicht Abhilfe zu schaffen…

Weiter geht´s: diesmal bin ich wieder auf der polnischen Seite. Auch hier gibt es einen Radweg. Wie auch auf der deutschen Seite führt er auf dem Deich entlang. Es gibt viele Angler, mehr als auf der anderen Seite. Nachdem ich die durchaus reizvolle Einladung des ADFC, gemeinsam mit einer Gruppe in Richtung Osno zu fahren, aus Zeitmangel leider ablehnen muß, entscheide ich mich, der Oder zu folgen, in der Hoffnung, Owczary und sein Wiesenmuseum zu erreichen, das mir ebenfalls am vergangenen Abend empfohlen wurde.

Nur passiert hier folgendes: nach ca. 15 km ist da plötzlich kein Damm mehr, und auch kein Weg. Nur eine riesige Baustelle, übersät von Pfützen (2, 3, 4). Ich sehe Euch schon schmunzeln… 13 km - um dann mühsam auf feuchtem Sand zu fahren! Das war keine leichte Sache… aber um diejenigen, die sich noch auf den Weg machen werden, nicht zu entmutigen: der Damm soll im Herbst fertiggestellt sein.

Nach diesem Rennen passiere ich um 21 Uhr die Grenze in Kostrzyn, nachdem ich diesen riesigen form- und seelenlosen Basar genau unter die Lupe genommen habe, der doch so viele Berliner und andere Kauflustige anzieht, die leicht darauf reinfallen.



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